Genesis

Von den sinnessäften, jahr um jahr undablässig verbracht
in das nichts, das nachgeburtliche leer des neuen menschen.
Sinnenstaub, partikel, des unteilbaren,
die gesetze ihrer beschränkten natur, hier in meinem kopf
wurden sie angewandt im leer, im staub der gedanken.

Aus dem rauschen ein kleines lachen – woher es kam?
fanden sich nun struktur und ungleichmässigkeit:
wurden nun gleissende lichter aus dem staub
im einst so dunkel schienen sie auf junge welten
ebenso entstanden aus dem gedankenen staub

dieser welten keimraum lebens, fast nah wie aus dem nichts
jenem dunkel, so doch aus gedankenem staub und feuchte
leerer leeren.

Da gedeiht es, da labt es sich vom gedankenen staub
und singt, belacht die welt. Wird mehr und…

Es starb, zerstob zum toten ort.
Denkens ziel ist leben zu zerstören

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *