Keine katze

Ausflüge in die blogosphäre sind oftmals wie im winter von weit her besoffen nach hause gehen zu müssen: Es macht keinen spass.

Konfrontiert mit diesem haufen belanglosigkeiten möchte auch ich meinen beitrag leisten. Auf dem beigefügten bild ist keine katze zu sehen, sondern das, was mich heute wirklich bewegte: Ein pickel an meinem arsch, der mir das sitzen zur fast unerträglichen qual machte. Im zentrum des bildes, die unter druck stehende eiterkapsel, umschlossen von einem roten kranz entzündeten gewebes. Da prangt er nun, zieht meine aufmerksamkeit schmerzhaft auf sich.

Schafft man es nicht den pickel auszudrücken, muss man es in worten tun. Ein gedicht muss her, ein gedicht über den arschpickel:

arschpickelArschpickel (version 0.1 beta)

Prangendes gewölb, rot und gelb
vor dem ich seit die jugend ging
mich sicher wähnte! Trübst du,
lästig listig kleines dummes ding,
mir tag, nacht und gedanken.

„Wenn dir dein arsch zur last wird…“ –
nein, es wird nicht schmerzarm,
ihn von sich zu lösen, hinfort zu
schleudern, wie einen reudigen
blumentopf – ohne erde.

Nein, du prangst, bis du platzt!
Und diese stunde sei triumph
der körperchemie über über dich,
du lästigen eiterspor, der du lebst
von meines fleisches kraft.

So nun geh hinfort, entleere dich
endlich, nimm deine last von mir
und trockne in der unterhose –
vor dich hin mit einem tröpflein
blute zur wegzährung.

 

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