Die prusteln und das spiel

Während die tore fielen war ich auf dem weg zum kiosk und zurück. Dass tore fielen, höre ich am gegröhle aus den wohnungen, an denen ich vorbei ging. Ich darf zurecht stolz auf mich sein. Bisher habe ich diesen ganzen wm-scheiss verpasst. Und das endspiel werde ich morgen auch noch verpassen. Soweit zum thema, was anscheinend alle beschäftigt.

Das aufstehen heute fiel mir schwer. Diese verdammte niedergeschlagenheit. Es ist schlimm angst zu bekommen, wenn man im stehen auf den boden blickt und sich denkt: „Das ist verdammt hoch!“ – obwohl dies der körper ist, in dem man schon immer wohnte. Aber irgendetwas ist anders. Die bewegungen sind so seltsam gummiartig, die augen fühlen sich an, als verkrampften sie unter der last der in sie dringenden lichtstrahlen. Es ist ähnlich wie eine schwere infektion, als sei der körper geschwächt durch eine magen-darm-grippe oder ähnliches.

Im laufe des tages bildeten sich auf meinen händen kleine rote „pickel“ oder „prusteln“ – ich weiss leider nicht, wie ein dermatologe dieser dinger nennen würde. Vermutlich wurde dies durch das antibiotikum ausgelöst. Da das ganze schlimmer aussieht als es ist, belasse ich es einfach dabei und nehme das medikament weiter. Die bläschen jucken nicht und verhalten sich friedlich.

prustel
Mein handrücken, etwas kontrastverstärkt

Der böse zahn schweigt seit gestern. Das stangyl scheint wirklich ganze arbeit zu leisten. Ich weiss nicht, wie es wäre, würde ich es jetzt absetzen. Es kann auch sein, dass sich das ganze beruhigt hat. Leider weiss ich auch nicht wie lange das stangyl in seiner wirkung anhält. Oder kürzer: Ich kann keine aussage machen.

Die halbe nacht verbrachte ich vor dem fernsehgerät, hatte keine inspiration etwas anderes zu tun. Nun noch dieser kurze beitrag und ab ins bett.

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