Es dämmert

Es ist halb sechs durch. Durch die vorhänge sehe ich das licht des tages heller werden. Eine gute stunde lag ich also schon wach. Trotz tablette kann ich nicht einschlafen. Da hilft nur abwarten, bis die müdigkeit übermächtig wird und zusammen mit der chemie den schlaf bringt.

Trotz langer nächtlicher belüftung ist es unangenehm warm in der wohnung. Der Elias ist zu besuch und wenn gleich zwei leute mit ihrem atem wasser abgeben, klettert die luftfeuchtigkeit schnell in tropische gefilde. Draussen regt sich kein lüftchen, was die belüftung der wohnung einfacher machte.

Ich habe noch soviel vor heute, nach dem aufstehen. Wenn es an schlaf mangelt, wird es wieder einer dieser scheisstage werden, mit ganzkörper-unwohlsein und diesem schlafmangel-loch im magen, bei dem es nur den zustand hunger oder übelkeit gibt.

Die antibiotika-prusteln haben sich ausgedehnt. Sie sind jetzt auch auf der innenseite der unterarme, doch sonst stören sie recht wenig. Die entzündung im kiefer ist recht weit zurückgegangen, der zahn schmerzt so gut wie überhaupt nicht mehr. Er ist nur noch etwas empfindlich gegen kälte- und wärmereize. Heute ist der nächste termin beim zahnarzt – mal sehen, was der so bringt.

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