Blutiges näschen

Da lag er tot, der igel, das rad gefunden, das näschen blutig, am mittelstreifen der strasse den blick starr zum herrgott flehendlichst erhoben. Noch warm, das herz schon ruhend, fand er mich in dieser schönen sommernacht.

Da lag er tot, der igel, das rad gefunden, das näschen blutig, am mittelstreifen der strasse den blick starr zum herrgott flehendlichst erhoben. Noch warm, das herz schon ruhend, fand er mich in dieser schönen sommernacht.
Schwerdtfegers weblog » Aber sicher doch um 17 Aug 2006 at 4:23 am
[...] Das unfreiwillig lustige daran: als bewohner einer niedersächsichen großstadt kennt man die niedlichen igel vor allem als plattgefahrenen, leblosen matsch auf der straße. Ob da wohl so ein stachelbewehrter, zum sich-einkugeln neigender igel ein gutes symbol für jene brutale wehrhaftigkeit ist, die doch sicherheit verheißen soll? [...]
Aber sicher doch « Wut! um 21 Nov 2006 at 9:18 pm
[...] Das unfreiwillig Lustige daran: Als Bewohner einer Niedersächsichen Großstadt kennt man die niedlichen Igel vor allem als plattgefahrenen, leblosen Matsch auf der Straße. Ob da wohl so ein stachelbewehrter, zum sich-Einkugeln neigender Igel ein gutes Symbol für jene brutale Wehrhaftigkeit ist, die doch Sicherheit verheißen soll? [...]