Noch wach, gedanken an den tod

Jetzt ist es schon halb neun. Mit etwas ruhe entfaltet diemir vorhin zugetragene nachricht vom tod einer flüchtig bekannten erst ihre niederschmetternde wirkung, denn die narben von tod meines grossvaters sind noch recht frisch. Und jetzt, wo die ablenkungen weg sind, kommen die gedanken auf. Diese kategorie von grüblerischen gedanken, die einen nicht schlafen lassen. Ich kannte sie nicht gut, sah sie eigentlich nur immer im base, wenn ich dort war.

Es gibt dort, oder besser gab dort viele viele menschen. Und in diesem wirrwarr an personen, gibt es immer wieder welche, die mir auffallen, deren dort-sein sich leichter einprägt als das der anderen. Sie gehörte zu diesen menschen, noch bevor man sie mir einmal vorstellte.

Wie gesagt, ich kannte sie nur flüchtig. Doch viele menschen erzählten mir von ihrem tod heute nacht, viele, die sie wesentlich besser kannten. Wenn ein mensch in so einem sozialen gefüge stirbt, bleibt immer eine lücke und viele, die die trauer tragen müssen.

Ich erinnere mich an das leid und die trauer beim tod meines opas und weiss in etwa, was einige jetzt durchmachen. Man kann es niemandem abnehmen, es kommt immer wieder vor, es zeigt uns den unbestand der welt.

2006 ist ein bitteres jahr.

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