Zurück vom zahnarzt

Um 10 uhr erlangte ich mein bewusstsein zurück, nachem ich gestern gegen mitternacht recht erschöpft eingeschlafen war. Mein unterwegstelefon signalisierte mir beim ersten kaffee des tages, den anstehenden zahnarzttermin. Die nahegelegene gemeinschaftspraxis zweier brüder hatte ich neulich wegen starker zahnschmerzen aufgesucht. Das röntgenbild vom ersten termin zeigte ein panorama einer ruinenlandschaft in meinem mund. Schritt für schritt soll daraus jetzt wieder ein schönes motiv für die hochfrequenz-photographie werden.

Im wartezimmer blätterte ich ohne viel interesse eine focus-ausgabe durch. Ein furchtbares blatt. Wenn ich etwas bei vielen ärzten zu kritisieren habe, dann die auswahl an lesestoff im wartezimmer. Einzige ausnahme bildet mein hausarzt. Um dort einen ganzen artikel über sagen wir mal klangoptimierung in einem hifi-magazin zu lesen, ist die wartezeit dann aber immer zu kurz.

Ich wurde vom fucus erlöst und in einen behandlungsraum geführt. Besser bohren als focus. Mein mich sonst behandelnder zahnarzt sei krank, wurde mir von seinem bruder mitgeteilt, der seinen urlaub deshalb abgebrochen hatte und die vertretung übernahm. Von hier aus gute besserung!

Nachdem die betäubung ihre wirkung entfaltet hatte, ging es los: Eine zahnhalsfüllung ganz hinten und eine aufbaufüllung für eine der zerbröselnden ruinen. Im anschluss wurde von der ruine noch eine einzel-röntgenaufnahme gemacht. Sie zeigte, dass der zahnarzt, der damals die wurzelkanäle befüllt hatte, wohl etwas zu wenig sorgfalt walten liess.

Und das war es auch schon für dieses mal. Jetzt warte ich auf das abklingen der betäubung und werde gleich mal die beiden folgetermine in mein outlook notieren.

 

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