Der tag (13)

Schon wieder ist es acht uhr und ich mache mich grad auf schlafen zu gehen. Nach dem gestrigen aufstehen gegen 16 uhr eigentlich eine gute zeit.

Der tag war anstrengend, einen grossteil meiner konzentrationsfähigen zeit habe ich am rechner verbracht. Heute habe ich so viele mails verschickt, wie lange nicht mehr. Es gab viel zu kommunizieren, von schreiben für die erhaltung dieser internetpräsenz über promo-anfragen bis hin zu einer mail an meinen energieversorger. Nebenbei musste ich für die kontraste-sendung am montag noch ein paar recherchen zu Bertholt Brecht machen.

Der zweite rechner läuft auch noch und ist grad damit beschäftigt, die videoaufnahmen vom base-abschied in ein schnittfreundlicheres format umzuwandeln. Denn der kleine film möchte ja auch irgendwann fertig werden.

Zwischendurch galt es auch noch den knurrenden magen zu besänftigen. Dazu machte ich brotähnliches produkt und improvisierte aus zwiebeln, knoblauch, basilikum, olivenöl, tomatenmark und etwas salz eine art dip, den ich »geschmackspaste für brotähnliches produkt« getauft habe.

Vorher galt es, den nichtvorhandenen kaffee zu ersetzen. Ohne geld ein gewisses problem. Bei einem kiosk in der nähe kann ich anschreiben. Der besitzer kennt meinen namen schon. Wenn ich bezahle muss ich ihn mal nach dem zettel fragen, wo er den namen notiert. Soweit ich sah, macht er das in arabischer schrift. Würde mich mal interessieren, wie mein name in der schrift geschrieben wird. Hier kann man wirklich mit seinem guten namen bezahlen.

Viel zeit verschlang natürlich auch das lesen von diversen blogs, foren usw., die übertragung von daten wie terminen und kontaktdaten in outlook und eben dieser ganze kleinkram, der viel zeit kostet aber hoffentlich ein ausbrechen von chaos verhindert. Mit meinem depressiv-löchrigem gehirn würde ich alles vergessen, wenn die störrische technik nicht strukturieren und erinnern würde. Leider habe ich dieses gefühl irgendetwas vergessen zu haben.

Vergessen hatte ich auch die wäsche. Die lag jetzt nen ganzen tag in der waschmaschine und feuchtete vor sich hin. In einer ruhigen minute habe ich es sogar noch fertiggebracht, sie aufzuhängen. Es ist mir wirklich schonmal passiert, dass die wäsche in der maschine anfing zu schimmeln. Das soll nicht nochmal passieren.

Was war noch? Ach ja, einige sampler von neo-folk.it, die dort gezippt zum kostenlosen download angeboten werden habe ich teilweise angehört und einiges werde ich vermutlich in der nächsten sendung am monatg bei ta-radio spielen.

Mein körper signalisiert mir grad erschöpfung und stress. Der tag war etwas zu viel. Und ich glaube, es ist langsam mal an der zeit ins reich der träume zu gehen. Gute nacht.

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