Du verdammtes, freches mückenviech!

Es ist halb wach. Nach der gestrigen schlaf-wach-schlaf-orgie, bin ich froh, doch noch etwas ins land der träume gekommen zu sein. Und was muss ich nach dem aufwachen feststellen? Alles ist noch da: Mein hals tut weh, ich kann dank der zweiten schlaftablette und der kurzen dauer des schlafes nicht geradeaus sehen, ja, heute mal pharmazeutisch.

Dann fängt es an. Es juckt links, zwischen daumen und zeigefinger, auf dem rechten unterarm, auf dem rücken und am linken fuss. Die juckstellen sehen wie mückenstiche aus, bzw. fühlen sich bei der uneinsehbaren stelle auf dem rücken so an. Hat sich also gestern doch noch so ein mistviech in meine bude verirrt.

Wenn ich hier spinnen habe, lass ich sie oft einfach vor ort. Wenn es insgesamt zu viele sind, fang ich sie ein und bring sie vor das fenster. Bei nachtfaltern, wespen und anderen getier verfahre ich ebenso. Aber wenn ich eine mücke sehe, schlag ich sie tot. Diese verdammten quaddelstecher. Wenn sie nur einen tropfen blut haben wollen, hätte ich kein problem damit. Von mir aus könnten dann dutzende sich eine warme, rote mahlzeit bei mir abholen – soviel hab ich übrig. Aber dieses quaddelgift, dieser blutzersetzer, den sie injizieren ist wirklich widerlich. Deshalb: Klatsch!

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