Der tag (18)

Mira kam abends zu besuch, etwas später als erwartet. Sonst macht sie ja immer donnerstags ihre sendung zur whitedarkness bei ta-radio hier und da kommt das persönliche gespräch immer etwas kurz, so beim normalen sendebetrieb.

Wir besprachen die umgestaltung der internetpräsenz der whitedarkness und hatten danach noch einiges an zeit für persönlichere themen, für gott und die welt, wie man so oft sagt.

Draussen waren ein paar jugendliche möchtegern-gansta-rapper dabei, eine unschuldige mülltonne an der station zu verprügeln. Die wahlplakate direkt daneben blieben intakt. Das politische desinteresse setzt sich sogar bei der frustrierten zerstörung fort.

Einige zeit später – jemand hatte vermutlich aufgrund des lärmes die polizei verständigt – tauchte ein streifenwagen auf. Die mülltonnen-verklopper mussten den müll zusammenkehren. Ich wusste gar nicht, dass besen zur standartausstattung von streifenwagen gehören.

Dann war es auch an der zeit für Mira den heimweg anzutreten. Ich hörte mir noch einen podcast von hr2 aus der reihe der tag mit dem titel »Immer und überall – das Böse und wie wir damit umgehen« an. Und nun ist an der zeit den weg ins bett anzutreten. Morgen gibt es noch einiges zu tun.

 

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