Auferstanden

Nach elf schon. Diesen zustand des wachseins aufrechtzuerhalten fällt schwer. Die träume waren wirr und anstrengend. Die augen wollen nicht offen bleiben. Der tabak ist nahezu aus. Als frühstück gibt es was ich gestern gebacken habe – weiss auch nicht genau was das ist, es schmeckt nach kakao.

Prozac gegen den seelenschmerz, ibuprofen gegen diese hämmernden kopfschmerzen und wenn ich botox hätte, würde ich es mir jetzt in die verkrampfte stirn spritzen.

Die geräusche kommen nicht von einem verstopften staubsauger, es ist mein atmen. Es würde zeit etwas auswurf zu produzieren – bei der verrauchten tabakqualität auch nur eine frage von minuten.

Die tasse kaffee ist wieder leer. Wie soll ich nur über diesen tag kommen? Und um 18 uhr bis 0 uhr geht hier der sendebetrieb los. Das unterwegstelefon nach der zeit befragt, zeigt mit der gnadenlosen präzision von technik für heute den geburtstag von F., meiner verflossenen an. Der kontakt zu ihr ist schon vor über einem jahr verstummt. Das ist also dieses verschissene »freunde bleiben«. Schwachfug.

Noch einen kaffee und dann los…

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