Marsbrot

Dieses rezept ist mal wieder eines für mikrowelle mit ober- und unterhitze und einem drehtellerdurchmesser ab 30cm. Der name des backwerkes ist von einer rötlichen färbung abgeleitet, wie man sie von abbildungen der marsoberfläche kennt.

400g mehl (typ 405)
etwa 200ml milch oder wasser
olivenöl
150g tomatenmark
1 btl trockenbackhefe
1 tl salz
1 tl zucker

Mehl, tomatenmark, trockenhefe, salz und zucker mit einem ordentlichen schuss olivenöl in ein geeignetes gefäss geben und unter zugabe von warmen wasser (oder milch) mit dem rührgerät vermengen, bis der entstehende teig sich zieht wie gummi. Je nach geschmack kräuter zusetzen (basilikum, rosmarin, thymian etc.). Den teig unter zuhilfenahme von mehl zu einem nicht mehr klebenden klumpen formen und aus dem gefäss entnehmen.

Der teig wird jetzt auf den mit olivenöl eingefetteten drehteller ausgebracht und gleichmässig verteilt.

Den drehteller zurück in die mikrowelle und 1-2 minuten bei ober- und unterhitze es der hefe wohlig warm machen. Je nach stärke des hungergefühles den teig einige minuten gehen lassen.

Anschliessend 5 minuten bei ober- und unterhitze, und noch einmal bis zu 10 minuten bei oberhitze backen.

Den fertigen brotfladen etwas abkühlen lassen aber noch heiss in acht sektoren zerschneiden. Die sektoren vorsichtig mit einem pfannenwender entnehmen und längs aufschneiden. Auf den entstandenen scheiben butter verteilen und schmelzen lassen. Pro scheibe eine knoblauchzehe pressen und verteilen, kräutersalz drüber und noch heiss verzehren.

 

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Comments 2

  1. Georg wrote:

    Hört sich lecker an. Ich muss jetzt so was ähnliches essen… 🙂

    Posted 09 Sep 2006 at 2006.251 05:46
  2. corona wrote:

    Hört sich nachahmenswert an.

    Zum Namen: Ist des eine (doch recht plumpe) Anspielung auf die Farbe des Brotes oder verbirgt sich mehr dahinter?

    Mögliche Theorien:

    Die Römer bekamen am ersten März, wenn sie in den Krieg zogen, dieses Brot, was farblich hübsch zu den Farben der römischen Infanterie paßte, mit auf den Weg.

    Alle Götter im Olymp aßen Nektar und Ambrosia, außer Ares / Mars. Er brauchte, als Kriegsgott, eine energiereichere mit Virtaminen angereicherte Nahrung -> das Marsbrot

    1997 hatten das Marserkundungsfahrzeug „Sojourner“ das Marsbrot an Bord um die, mit einer Restwahrscheinlichkeit vorhandenen, Marsbewohner günstig zu stimmen.

    Posted 09 Sep 2006 at 2006.251 11:50

Trackbacks & Pingbacks 1

  1. From Das "Marsbrot" | Willkommen in Valkenvania on 09 Sep 2006 at 2006.251 11:55

    […]  http://blog.frank-eckert.com/2006/09/09/marsbrot/ […]

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *