Der tag (25)
Ratusch! Ratusch! Erste schlafphase durchspült vom albtraum ohne sinn. Zweite schlafphase bis sechszehn uhr. Der Elias weckte mich mit seinem erscheinen – auch er vom albtraum hierher getrieben, nur liess dieser ihm nur drei stunden der bewusstlosigkeit.
Grablicht sei, sagte terminkalendertelephon mit trötenden schrecken. Wie, nur wie ein hinkommen für mich? Wie, nur wie sollte ich die münzen sammeln für den eintritt? Der geldautomat, dieser kartenversteher und scheinespucker war ein von mir besuchter. Mit siebzehn hat man noch träume – jedoch nicht wenn es siebzehn euronen sind, welche auf dem konto ausgewiesen wurden. Und der geldautomat nur zehne davon herausrücken will, nicht fünfzehn, wie möglich. Kleine scheine sind keine scheine! Diese schweine von der bank, es macht mich krank 17 zu haben und nur 10 sollen kommen!
Doch genug allemale. Doch dann: Der zahn! Der zahn, der wehe, wie er mir den tag noch nachts zu vergällen sucht. Du abgetragenes stück, du!
Bah! Und gleich seiner macht im oberkiefer gewiss, stachelt er kopf und aug´ an sich zu zieren, krank zu werden, zu schmerzen. Du hirnverräter, du bewusstseinsträger, der du mich auf den zahn reduzierst.
Und wie grauenhaft das licht! Helles gefunzel in die irritierten augen. Krampf! Wie höllisch, nur durch des zahnes weh.
Podcasts – das rechte für solche stunden voller weh und wart auf die einfahrende tablette. Weggehen, nein daran war nicht mehr zu denken, hüllte doch ein trizyklisches antidepressivum mein hirn in mau. Dem alkohol wär ich auf der festivität nicht abgeneigt gewesen. Es hätte schlimm enden können, wenn… Doch tat es nicht, ging ich doch nicht.
Draussen dämmerts grau. Zeit für innenbeschau, was der stumpfe geist so hat hervorgebracht an neuem albenfluch. So wirds mir bitter und schwach. Die tablette für den schlaf wirkt.
Gute nacht weltenlauf ich schliess mich jetzt erstmal aus, werd in mein bettchen springen und mir noch ein gute-nacht-lied singen. Träume dann von blut und tod und so ersteht mir neue not, einen weitren tag werd ich mich gähnend wähnen.
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