Der tag (26)

Gegen 18 uhr machten Elias und ich uns daran, über die kommunalwahlen in niedersachsen zu berichten. Das war sehr spannend, weil einige zeit verging, bis wir geeignete informationsquellen dafür fanden. An dieser stelle sei noch einmal die hervorragende berichterstattung des hannoverschen bürgerfernsehens h1 lobend erwähnt.

Aber es war ja noch so viel mehr an diesem tag: Der papstbesuch, der farbbeutelanschlag auf das ehemalige haus vom papst und dann war auch schon wieder einmal 9-11 [2, 3], wtc-kaputttag, turmabbau zu new york, flieger grüss mir die türme. Geschmacklos? Alle male – was da schon am frühen morgen, bzw. mitten in der nacht durch den äther quoll an emotional aufgeladenen bildern, an symbolen, an medialer retraumatisierung.

Für zwischendurch: Das wartebild der wartekippe von vor einer halben woche auf dem gleis zwei des bismarck-bahnhofes zu hannover – damit es für heute wirklich genug ist der bilder.

kippe bahnhof

Und: Die kofferbomber zu köln sollen speisestärke in ihre bomben verbaut haben, um das leiden der opfer zu verstärken, schreibt hallo sonntag vom focus ab. Neulich befand ich mich auch im besitz von speisestärke. Liebe ermittlungsbehörden: Ich habe alles an speisestärke verbacken und nicht in bomben eingebaut – ganz ehrlich!

Und was war noch? Fernsehen war natürlich viel an diesem abend. Als verpflegung für den anstrengenden tag buk ich zwei brote (ohne speisestärke – die ist schon seit tagen verbacken) – immer in den pausen, wenn der rechner mal wieder rebooted werden wollte.

Inzwischen scheint die sonne durch einen spalt zwischen dem vorhang in den raum, draussen verdichtet sich der verkehrslärm – ein sicheres indiz, dass es endgültig zeit ist schlafen zu gehen. Für dieses wachintervall ist ohnehin schon zuviel geschrieben worden.

Gute nacht.

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