In den sinnen

In den frühen abendstunden begann es, diese art des wahrnehmens, die sich anfühlt wie zwischen bekifft sein, schlafentzug und unterzuckerung. Und das ist ein schlechter vergleicht. Das kommt alle paar wochen bei mir vor. Was in die sinne strömt ist merkwürdig akzentuiert, kontrastreich und hereinbrechend – schwer zu beschreiben. Das gelbe laub ist richtig gelb, der erdige geruch nach einem regenschauer ist mitten im kopf und das rauschen der autos fast wie eine flüssigkeit. Und zu all dem gesellt sich ein wust an assoziationen und gedanken so fern jeder normalen nachvollziehbarkeit. Das vorstadium einer migräne ist manchmal dem ähnlich aber doch anders.

Irgendwie fehlen mir die worte es zu beschreiben. Ich weiss nicht, was der auslöser dafür ist. Diese wahrnehmungsveränderung ist nicht unangenehm, interessant aber gewöhnungsbedürftig.

Der geist ist mitterweile träge geworden – zeit für das bett.

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *