Monthly Archives November 2006

Auf sendung

Mira und Elias sind grad hier. Ich habe meine sendung hinter mich gebracht, Mira, die gestern wiederkam, ist grad noch bei ihrer. Heute war geld auf dem konto, die neue automatenkarte funktioniert auch, der einkauf ist ein erledigter. Eines der wenig guten dinge an weihnachten ist das vorhandensein von diversen weihnachtsgebäck in den läden. Das […]

Nachtessen

Mit knurren und ziehen teilte mein magen mir bis in die träume mit, er brauche nun unbedingt etwas zu essen. Ungewöhnlich um diese uhrzeit und so unerwartet aus dem schlaf heraus. Vielleicht ein kleiner nachhall des magengrimmens der letzten woche. Beim kopieren des links zu magengrimmen aus dem blog stellte ich fest, wie wenig ich […]

Zwischenruf

Aus bewegtem schlaf kroch ich hervor in die morgentliche wahrwelt – völlig zeitlos. Vor den vorhängen noch dunkel schaltete ich den monitor ein, die uhrzeit zu erfragen. Kurz vor sechs. Der weg zur toilette war mühsam, die beine wie blei. Nach dem absetzen der nierenausscheidungen der letzten stunden fing auch das magengrimmen wieder an, doch […]

Magengrimmen

Seit einigen tagen fühle ich mich immer scheusslicher. Ich tippe mal auf eine gastritis oder ähnliches. Dieser drückende schmerz im magen ist zwar nicht so stark, aber dafür langanhaltend und irgendwie auf dauer nervend. Vor allem wenn man dadurch nicht richtig schlafen kann. Kaffee ab einer gewissen menge macht es schlimmer, weshalb ich meinen kaffeekonsum […]

Hinter den augen

Grad bin ich gemütlich etwas durch den regen spaziert und hab die welt einfach vor meinen augen sein lassen. Ich bin satt, entspannt und habe erst heute abend wieder etwas vor. Skizze: Schwarzfluss Manchmal schmeckt leitungswasser besser als alles andere. Danach die augen schliessen und unter der bettdecke hören, wie kleine regentröpfchen ans fenster klopfen.

Auskotzthread – Ein artikel aus einem forum

Also mich, also das was von diesem lieben menschen übrig blieb – zu viel alkohol (hochprozentig) und den schalftabletten (ungünstige kombination) ist irgendwie komisch unterwegs und vertippt sich andauernd. Das will wohl heissen, dass die geschwindigkeit eines zu reduzierende ist. Gut, seis drum. Ich bin zurückgeworfen auf die elementarsten animalischen triebe. Mein intellekt funktioniert zwar […]

Angepisst vom pissen

Nein, jetzt nicht. Ich werde jetzt ersteinmal über das schreiben, was mir grad die nachtruhe nimmt: Der ständige harndrang. Irgendetwas ist da doch nicht in ordnung. In einer stunde etwa zehn mal aufs klo rennen zu müssen. Nein, diesmal nicht. Jetzt warte ich, bis es nicht mehr auszuhalten ist und scheibe auf was passiert. Es […]

Bewegung: Rückwärts

Alkohol und schlaftabletten – niemals eine gute kombination, aber eine wirksame. Der angenehme dusel macht den kopf frei von den lästigen gedanken. Eben las ich noch mein tagebuch. Der elfte januar. Meine mutter tielte mir die diagnose am nachmittag mit: Mein opa hat krebs. Fortgeschritten. Am ersten märz starb er. In sich zusammengefallen, mager, zu […]

Das nahen des jahresrückblickes

Das tosend, klirrende jahr hält inne zu seinem ende hin. Wie die bäume jetzt nackt stehen, entblösst auch die seele in der kalten ruhe des weltenen wintertodes ihre wunden. Die zeit des ausser-sich-seins wird weniger, der wundschmerz fordert aufmerksamkeit – die ablenkungen versagen. Noch bin ich nicht ganz bereit dafür, flüchte ins bett, in das […]

Rüsselpest

Hab schnupfen. Dazu könnte ich mir jetzt eine geschichte ausdenken. Tue ich aber nicht. Enspannungsübung: Kauf dir eine schrotflinte, ruf ein beliebiges myspace-profil auf und schiess auf alles, was sich bewegt. Ist der monitor danach kaputt, waren die browsereinstellungen falsch. Zeit für statistik. Häufigster suchbegriff diesen monat – wie auch schon letzten monat – ist […]

Ding dong, da bin ich!

Herr je, warum um halb fünf uhr morgens denn? Hätte sie an der tür geklingelt, hätte ich etwas genervt im halbschlaf im bett rumgebrummelt und wäre wieder eingeschlafen. Aber nein, sie hat ja keinen respekt vor dem heim anderer menschen und ihrer privatspähre. Und wenn man auch schläft – sie findet einen weg dich zu […]

Auch egal

Halb zwei ist es inzwischen und das erste gefühl, was ein mehr oder minder verhandenes ich in mir heute wahrnimmt ist müdigkeit. Was von mir normalerweise mit »ich« bezeichnet wird, hat sich heute offenbar frei genommen. Stattdessen gibt es nur eine lausige tagesaufzeichnung vom hirn mit vielen lücken und im 32-fach-suchlauf. Fazit: Nix verpasst. Da […]

Tageswirren

Eigentlich sollte der tag irgendwann morgens zwischen fünf und sechs enden. Kein chance einzuschlafen, keine schlaftabletten, keine anderen möglichkeiten zu ermüden. Der versuch etwas mehr ruhe und müdigkeit in meinen geist mit hilfe von artemisia absinthium zu bekommen scheiterte. Ich hatte noch einige blätter des wermuts in der druckversion der Hartz-berichtes gefunden – vor längerer […]

Vermissen

Einen menschen in meinem leben vermisse ich ganz besonders: Karina heisst die dame und ist vor etlichen monaten nach osnabrück gezeogen, zwecks studium. Die verbindung wurde erst telefonisch, dann sporadisch und ist nun offenbar völlig abgebrochen. Distanz ist eben doch ein problem. Eigentlich ist sie eine der wenigen, mit der ich gerne und lange telefoniere. […]

Das leben

Manchmal geht es in meinem leben nicht nur um pillen, viren und krankheiten . Gestern habe ich mal uninspiriert fern gesehen. Unter anderem die sendung »Aufschrei des Ichs« im rahmen des arte-themanabend »expressionismus«, die wie folgt auf der hp des senders angestreichelt wird: »Die Dokumentation von Stan Neumann erzählt die Geschichte des künstlerischen Aufbegehrens zu […]

Nur mal so

Ein fundstück: »Die Folgen übertriebenen Antibiotika-Einsatzes: Viren und Bakterien werden nicht nur resistent, sondern mutieren zu Arten, die sich letzt- endlich von Antibiotika ernähren und dabei prächtig gedeihen.« Lange nicht mehr so einen schwachsinn gelesen. Leider glauben viele menschen diesen mist. Ein antibiotikum bewirkt bei viren überhaupt nichts. Aber sowas von gar nichts. Gegen viren […]

Matrix devolution

Auf den grauen regenschirm, der an meinem morgenfenster vorbeigeht, in runden buchstaben gedruckt: »Happy« Warum möchte niemand fragen; zu wertvoll die zeit der plätschernden nässe. Nichts vermag sich der schwerkraft so ganz und gar hinzugeben wie regentropfen. In der liebenden gemeinschaft der pfütze verdunsten oder -sickern sie. Danach ist erde wieder trocken und bäume trinken […]