Auch egal

Halb zwei ist es inzwischen und das erste gefühl, was ein mehr oder minder verhandenes ich in mir heute wahrnimmt ist müdigkeit. Was von mir normalerweise mit »ich« bezeichnet wird, hat sich heute offenbar frei genommen. Stattdessen gibt es nur eine lausige tagesaufzeichnung vom hirn mit vielen lücken und im 32-fach-suchlauf. Fazit: Nix verpasst.

Da war noch was. Etwa anderthalb stunden, die mir vorkommen wie ein film. Es war ein film, gestern auf 3sat oder arte aufgezeichnet. Verlorene zeit, noch nicht einmal einen groben plot bekomme ich zusammen. Wenn ich mir den streifen jetzt nochmal ansehe, werde ich wieder alle paar minuten denken, dass ich ihn schon einmal gesehen habe. Habe ich ja auch, nur leider kann ich mich nicht mehr an einzelheiten erinnern. Schade auch. Schadensbegrenzung: Wegbrennen und die DVD in einem jahr wiederfinden. Gute idee.

Der aschenbecher muss mal wieder geleert werden. Die asche macht sich schon ringsherum breit und verstaubt den kartenleser. Die Gilmore Girls habe ich heute auch gesehen. Macht insegesamt etwa 150 minuten bewegtbild-aufnahme. Was in der folge geschehen ist bekomme ich auch nicht mehr zusammen. Möchte sicherlich auch niemand lesen. Ein epiguide ist da sicherlich etwas informativer, als die in worte transformierte löcher in meinem hirn.

Kommenden dienstag werde ich einfach die nächste folge verfolgen und die verpasste interpolieren. Eine gute idee.

Und warum ist mir in den letzten wochen drinnen immer so warm und draussen so kalt? Das fenster muss auf.

Vermutlich ist es besser die welt bis morgen ersteinmal mit weiterem hirnlosen geschwafel zu verschonen.

Gute nacht.

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