Zwischenruf
Aus bewegtem schlaf kroch ich hervor in die morgentliche wahrwelt – völlig zeitlos. Vor den vorhängen noch dunkel schaltete ich den monitor ein, die uhrzeit zu erfragen. Kurz vor sechs. Der weg zur toilette war mühsam, die beine wie blei. Nach dem absetzen der nierenausscheidungen der letzten stunden fing auch das magengrimmen wieder an, doch nicht so intensiv wie zuvor.
Von einer schale kurz in milch aufgekochtem hafer und einen halben teelöffel natron (bäh!) versprach ich mir linderung. Und tatsächlich hat sich das drücken bisher auf recht niedrigem niveau stabilisiert.
Mir ist das aufstehen zu dieser uhrzeit höchst zuwider. Deshalb werde ich noch etwas schlaf suchen.
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