Die wäsche hängt

Das war das beste, was ich heut zu wege gebracht habe: Die wäsche noch einmal (wegen der langen lagerung) von der maschine durchspülen lassen, aus der maschine entnehmen und ordentlich auf den wäscheständer hängen. Dieser sorgt jetzt vor der heizung stehend für eine tropische luftfeuchtigkeit im raume.

Der harzt-iv-antrag muss morgen (also heute nach dem aufstehen) auch endlich mal raus. Will ja im neuen jahr nicht gleich ohne geld dastehen. Vor allem nach der weihnachtlichen hungersnot, die die menschen vor dem grossen feste in scharen in die supermärkte treiben wird. Wie will man auch sonst die drei trage frohsinn und behaglichkeit überstehen? Eben, dazu braucht es unmengen an nahrung, falls doch noch ein paar hundert leute zu besuch kommen.

Aber gefehlt. Im normalfall kommt niemand und man möchte sich eigentlich nur noch den strick nehmen. Allerdings ist das fernsehprogramm ja grad so spannend, also verschiebt man den suizid aufs nächste jahr und gibt sich die weihnachtlichen gewaltorgien im TV. Ganz toll.

Doch wo war ich? Bei der wäsche natürlich. Sonst ist nicht viel passiert, bis auf ein paar anrufe, die ich seitdem ich per headset über den rechner telefoniere schon wesentlich entspannter entgegennehmen kann.

Und noch was: Die beiden leeren dosen fisch, die einige tage mein raumdeo waren, sind entlich in den müll gewandert. Immhin – zusammengenommen ein recht erfolgreicher tag für eine etwas depressive phase die ich da grad durchlebe.

Und das erfreulichste an diesem tag: Kinga besuchte mich und Elias, der schon am nachmittag hier eintraf. Eine nette abwechslung zum depressiven starren an die wand.

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