In meinem kopf…

Dunkel ist es, ich bin müde, habe mich ins bett gelegt und da kommen sie wieder, diese ganzen gedanken, erst ein rauschen, ein fetzen, ein bild, dann ausachsend zu strukturen, einem ganzen system, wie ein blutgefäss, durch das ich reisen kann. Alles ist verbunden. Anfang märz muss ein konzert organisiert werden, die technik muss abgesprochen werden. Der base-film ist immer noch nicht fertig – egentlich fehlt nur der abspann aber ich bin immer so unzufrieden. Dann ideen für neue filmprojekte. Dazwischen ein nicht zu leugnendes gefühl von einsamkeit. Dieser wunsch nach körperlicher nähe.

Manchmal wirkt selbst das internet um ein uhr morgens wie ausgestorben. Kein virtuelles knuddeln, alle offline, alle haben ein geregeltes leben, einen job und 1,5 kinder wie es scheint. Es gibt keine schrecklichere vorstellung für mich als alltag. Einige regelmässige gewohnheiten sind gut und schön, doch alltag hört sich für mich widerwärtig und abstossend an, schon unmenschlich, würdelos und maschinell, wenn ich den assoziationen folge, die sich beim ausdruck aufdrängen.

Weiteres darzulegen überfordert mich grad.

Comments 1

  1. Kurai wrote:

    Ich würde dich zu jeder Zeit virtuell knuddeln, das weißt du. Leider hab ich zu besagter Zeit mal wieder geschlafen…

    Und ich hab auch kein geregeltes Leben, geschweige denn 1,5 Kinder…

    Posted 24 Jan 2007 at 2007.23 21:03

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