Nachtbacken

Bin vor kurzem aufgewacht und konnte nicht wieder einschlafen. Mein magen wies laut darauf hin, dass er etwas zu tun haben wolle. Da mein versuch gestern backhefe zu kaufen fehlschlug, konnte ich kein brot backen. Überhaupt war wenig an zueinanderpassender zutat da.

Noch etwa 200g butter, mehl, haferflocken, zucker. Das wollte kekse werden. Gedacht, getan (ohne genau zu wissen, was ich da tue). Zuerst die butter, davon war am wenigsten da. Ausgehend von der menge schätzte ich, wieviel von dem anderen zutaten benötigt wird, um einen verarbeitbaren teig zu erhalten. Noch etwas backpulver dazu und mit 450W rührgerätekraft in eine gleichformige, klebrige substanz verwandelt.

Nun gings an einfetten des backblechs. Schade, kein öl mehr da. Ich hätte ein wenig von der butter… Zu spät. Gut, dann eben mit etwas mehl ausstreuen. Noch eben die keksförmigen objekte geformt, drauf aufs blech und ab in den »ofen«. Nach zehn minuten ober- und unterhitze wurde das ausstreumehl schon recht braun. Also nun noch oberhitze, denn die keksähnlichen objekte waren noch weich. Nach fünf minuten hatten die kleineren schon gut farbe bekommen und ich bezeichnete das backwerk als fertig. Etwas abkühlen und vom blech brechen.

Geschmeckt hat das backwerk, trotz völliger improvisation, übrigens auch. Ich bin begeistert. Aber das nächste mal sehe ich zu, mandeln, vanilleschote, nüsse, kokosraspel, schokolade, eier, ausreichend milch und andere nützliche zutaten im haus zu haben.

Und was mache ich jetzt? Es ist wesentlich zu früh zum aufstehen. Noch eine schlaftablette möchte ich mir auch nicht geben. Mal schauen.

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