Vom umzug zurück

Vollbracht! Ein grossteil der dinge ist von der alten wohnung meiner oma in die neue transportiert worden. Zwei fuhren mit einem transporter, mehr war es nicht. Viele sachen bleiben erstmal in der alten wohung und kommen auf den sperrmüll. Man »verkleinert« sich eben.

Über die ganzen kindheitserinnerungen, die zerlegt, verschoben, umgebaut und entsorgt werden, über die zerstörung der gesamtheit des ortes habe ich gar nicht erst nachgedacht. So vorverpackt war es bereits bei meiner ankunft nicht mehr der ort den ich kannte.

Wohnzimmerschrank abbauen, zwischendurch ein kaffee, schrankteile runter bringen, verladen, noch etwas kleinzeugs dazu. Erste fuhre. Sofa, sessel, fernseher, fersehanrichte, viel viel diverse dinge und zu guter letzt die waschmaschine. Anschlüsse abdrehen, vorrollen, ein teesieb und ein schälmesser hinter der maschine finden, das gerät auf die sackkarre seilen und dann stufe für stufe runter zum wagen. Zweite fuhre fertig, los. Mittlerweile war in der neuen wohnung auch meine mutter mit zwei eingekauften jalousien für die wohnzimmerfenster eingetroffen.

Was den umzug recht angenehm machte war der aufzug zur neuen wohnung. Wunderbar, alles hat reingepasst, selbst das sperrige sofa. Damit blieb uns die schlepperei nach oben wenigstens erspart.

Trotzdem schmerzen meine arme und meine finger und ich merke in den schultern leichte verkrampfung, die zu migräne werden möchte. Werd mich gleich ein stündchen aufs ohr legen. Danach gibts noch viel für morgen vorzubereiten.

Nachtrag: Vor dem umzug, gegen acht zu meiner mutter zum frühstück. Dann mit riesen umweg über meinen arzt (ein rezept abholen) und einen bäcker für kaffeenachschub zur nächsten S-bahn-station. Warten. Hauptbahnhof umsteigen. Angekommen in den bus, den ich nur wegen seiner verspätung noch bekommen habe. Zur apotheke – medikament nicht da. Dann zu meiner oma und los.

Zwischen beendigung der zweiten fuhre und dem verdienten kaffee und kuchen hatte ich dann noch zeit eine apotheke in der neuen wohngegend zu suchen. Dort bekam ich dann auch rezept gegen »pillen« eingetauscht.

Doch nun: Schlafen, ein wenig.

Comments 1

  1. Kurai wrote:

    Klingt nach einem anstrengenden Tag… ruh dich gut aus!

    Posted 02 Mrz 2007 at 2007.60 18:58

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