Das letzte zuerst

Man könnte ja mal, dachte ich mir so, den rechner zumachen. Seit dem einbau des frontpanels steht die kiste offen und filtert erfolgreich allen staub aus der luft. Einfacher gesagt als getan. Der hintenrumme vorne rausse stecker vom USB-hub konnte mangels entfernbarer schachtblende nicht dort verbleiben wo er war. Gut, denkte ich mich, führen wir ihn einfach nach hinten, bei einem freien steckplatz nach aussen. Bieg, bieg, knack – slotblech raus. Stecker durch. Kabel zu kurz. Etwa zwei zentimeter. Keine USB-verlängerung auffindbar. Dann eben nicht. Den USB-hub des panels und den kartenleser brauche ich eh nicht sobald. Zu den rechner und gut. Trotzdem ärgert mich sowas. ICH MUSS MICH JETZT DARÜBER LAUT AUFREGEN! ARGH! Das soll reichen, sonst bekomme ich vom ansteigenden blutdruck kopfschmerzen.

Warum ich die zeit des letzten eintrages gefälscht habe? Ganz einfach. Habe vergessen ihn vor dem losgehen abzusenden. Ich nachlässiger. Guter satz.

Zum tagewerk: Der kühlschrank steht an der strasse. Elias und ich haben ihn tatsächlich nach unten bekommen. Das ding war etwas schwerer als erwartet und flüssigkeitsaustritt an den tragestellen machte es auch nicht einfacher. Unten angekommen ergab sich durch unsere schleppunlust eine aufnahmewürdige szene: Der kühlschranktango. Zwei menschen kippen einen kühlschrank leicht an und drehen ihn jeweils über eine ecke stück für stück richtung strasse.

Licht aus, kleinteile noch mitgenommen, wohnung zu und wieder los. Ich nahm am döhrener turm gleich die strassenbahn, schaute – weil auf dem weg gelegen – noch bei meiner oma in der neuen wohnung vorbei und gönnte mir dort erstmal einen kaffee. Als ich im kühlschrank nach etwas essbarem suchte fiel mein blick auf eine gölden glänzende produktverpackung. »Honey Mustard & Onion Pretzel Pieces«, stand auf ihr geschrieben. Die packung war offenbar schon geöffnet worden und auf nachfrage teilte meine oma mir mit, dass der inhalt fürchterlich schmecke und sie dieses nahrungsmittel schon entsorgen wollte. Ich überzeugte mich selber vom furchtbaren geschmack und nahm die tüte schliesslich mit. Dieser snack verdient einen preis für die neuverdrahtung des gehirnes über die geschmacksnerven. Wer diesen geschmack selber erleben will, mache sich einen schönen honigtoast. Auf den honig zwiebelstücke verteilen und beim essen nicht vergessen ab und an das ganze in senf zu dippen. Lecker, nicht wahr?

Zum tagesabschluss doch etwas appetitlicheres. Die letzte stunde verbrachte ich mit der herstellung von pfannkuchen. Premiere und hat funktioniert. Das probierexemplar war schon genug gegen den kleinen hunger. Der rest bleibt für morgen.

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  1. From Zungengewebe at Unser täglich Spam on 12 Mrz 2007 at 2007.70 00:10

    […] Die Werber bei Schwartau haben mit solchen Vorstellungen offenbar keine besonderen Probleme mehr, und so nennen sie ihren Brotaufstrich aus Zucker, Aromen und hoffentlich auch ein paar echten Früchtchen “Samt“. Ein gelungener Beitrag zur Neuverdrahtung der Gehirne. […]

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