Wagterk und schundfücke

Halsschmerzen. War doch kälter heute als vermutet und die jacke zu dünn und es zu windig und die mütze nicht auf dem kopf. Ergebnis: Siehe satzanfang.

Besuch bei meiner grossmutter. Waren einkaufen. Immer wieder überraschen mich die dimensionen dieser marktkauf-filiale. Die getränkeabteilung ist schon grösser, als die meisten supermärkte, in denen ich für gewöhnlich einkaufe. Dann stehe ich immer mit offenen mund vor dem produktangebot und frage mich bei 90% der ware, wer den tinnef braucht und bei zehn prozent warum diese artikel nicht im supermarkt in der nähe erhältlich sind.

Im gedanken schreite ich nocheinmal in den konsumtempel, will mich erinnern, was ich alles sah. Der arcor-mann will mir am eingang einen vertrag aufschwatzen. Ich lehne ab und sage wahrheitsgemäss, dass ich schon kunde bei arcor bin. Ich denke nicht, dass er mit das glaubt. Sein pech.

Die einkaufswagen gibt es ohne die gewohnte pfandmünze. Die wagen haben magnetische räder, mit denen sie sich an das rollband krallen, wenn man runter in die lebensmittel- und haushaltsetage fährt.

Erstaunlich, hunderte unterschiedliche produkte, die aus pflanzlichen und tierischen fetten bestehen. Erstaunlich, was man alles aus milch machen kann. Erstaunlich wie viele konfitüren es gibt – und echte marmelade nach EU-verordnung.

Dort gibt es fleisch, fertig abgepackt. Das kennt man. Auf einer packung steht »Rindfleisch-Sortiment« – Es erinnert mich an die sortimente, die es damals bei meinem lieblings elektronik-ramscher Völkner gab. Den laden gibts nicht mehr. Teile der sortimente, die ich einst dort erwarb, tauchen ab und zu hier nochmal auf. 1000 widerstände, viertelwatter, in fünfergruppen angebandet. 10000 widerstände in einer grossen tüte, lose – viel spass gehabt zu sortieren. 100 keramikkondensatoren, 100 elkos, transistoren, dioden – alles was man so zum basten braucht.

Zurück bei marktkauf. Ich schlage vor tomate/mozarella/basilikum als leichte speise für nach den einkauf. Meine oma sagt ok dazu – kennt sie noch nicht und möchte gern mal neues ausprobieren. Noch ein fläschchen balsamico und olivenöl und wie sind komplett. Für danach noch einen sahnepudding mit marzipangeschmack.

Alles zusammen, zahlen, rückweg. Das essen ist schnell zubereitet und verspeist. Trotzdem ist es schon nach fünf. Zeit für die heimfahrt, denn die CeBIT geht zuende und ich möchte nicht im hauptverkehr in der strassenbahn sein.

Zuhause dann die frage, was mit dem rest des abends anzufangen sei. Heute mal was sinnvolles: Aus dem verpackungskarton meines neuen rechners, zwei leuchtstoffröhren und etwas weisser pappe, bastelte ich mir eine möglichkeit, in dem karton kleinere gegenstände bei guter ausleuchtung abzulichten, bzw durckwerke von oben abzufotographieren.

Ein paar testaufnahmen:

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Das ist ein abfotographierter werbeprospekt. Das was dort abgebildet und zu lesen ist, lässt mich schaudern. Ich habe schon schwierigkeiten die tiere zu erkennen. Und tiere leuchten normalerweise nicht und – ach!

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Hier noch ein foto von oben: Mein baslilkum.

Die nächsten tage, werde ich erstmal nen paar makroaufnahmen unter diesen guten beleuchtungsbedingungen machen. Die knipsschachten, wie ich sie offiziell nenen will, hat sogar noch einen platz im raum gefunden an dem man bequem mit ihr werkeln kann. Das wird ein spass.

Für den rest des abends gibt es eher weniger zu berichten. Gute nacht.

Comments 2

  1. Claudia wrote:

    Die Plastikmonster sollte man dem Kinderschutzbund melden als versuchte gefährliche Geistverletzung von Kleinkindern.

    Posted 22 Mrz 2007 at 2007.80 17:45
  2. Frank wrote:

    Da kann ich mich nur anschliessen.

    Posted 22 Mrz 2007 at 2007.80 17:52

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