Insomnia und das leise klackern im hirm

Über eine stunde rumgelegen und nicht einschlafen können. Das ist fürchterlich. Mein notaus-schalter gegen den grübelzwang, zopiclon, ist durch toleranzbiuldung erheblich weniger wirksam. Das heisst ich muss mal wieder einige zeit etwas anderes nehmen und das wird zolpidem sein.

Selbstredend war die zeit des wachliegens nicht vergeblich, haben sich doch interessante (leider auch schlafverhindernde) gedanken gefunden. So kam einer zum anderen und schon hatte ich im kopf wieder einen ganzen notizzettel voll, den ich – um doch noch schlaf zu finden – aus dem kopf herausschreiben muss. Kopfleere ist eine wichtige vorraussetzung für erholsamen schlaf.

Als notizzettel verwende ich einfach mal mein blog, dann weiss auch jeder gleich, was bei mir morgen und in den nächsten tagen ansteht:

  • Rezept für zolpidem bestellen. Zwei packungen.
  • Hier liegen so viele nette fotos rum von denen ich mal abzüge hab machen lassen. Diese abzüge sollen endlich einen würdigen platz in einem oder mehreren rahmen an der wand finden – schliesslich ist diese wohung auch eine art galerie.
  • die frank-eckert.com soll wieder getrennt von diesem blog hier eine eigenständige site werden auf der ich nur meine werkeleien vorstelle und über aktuelle projekte berichten kann. Ein wordpress wird wohl für diese anwendung reichen.
  • Der base-film muss erstmal ohne abspann auf youtube und ein entsprechender hinweis in ein paar foren, dass die leute, die sich oder freunde wiedererkennen mir mal eine nachricht zukommen lassen mögen mit namen für den abspann. Ein paar nachrufe, kommentare und wie-hat-sich-mein-leben-verändert-aussagen für selbigen wären auch ganz hübsch.
  • Die alten projekt-liebe sachen sollten mal auf jamendo hochgeladen werden – sind schliesslich zwei komplette EPs. Dafür brauch ich einen künstleraccount dort. Und wenn schonmal sachen dann dort sind, sind zukünftige werke wie sprachliche absonderungen auch kein problem mehr.
  • Altpapier (vor allem die blöden kartons, die sich schon stapeln) muss raus und dringend mal wieder eine ladung elektroschrott entsorgt werden.
  • Die sendung für donnerstag muss vorbereitet werden. Da viele newcomer dabei sind, braucht es noch einiges an recherche, einen blogeintrag bei TA mit links usw. Das promomaterial muss runtergeladen werden und in die datenbank. Ein guter titel für sondersendungen mit newcomern wäre »unsigned«, da die meisten der bands oder künstler noch bei keinem label unterschrieben haben.
  • Und wenn du schon bei neuer musik bist: Einigen bands von myspace wolltest du noch promoanfragen schicken.
  • Der PVC-belag in der küche muss mal gegen das verbleibende stück der rolle ausgetauscht werden. Und diesmal muss er so fixiert werden, dass er nicht mehr andauernd wellen wirft und durch die tür abgetragen wird. Das wird wohl ein fall fürs gaffa-tape.
  • Der defekte kühlschrank wartet immer noch auf eine grundreinigung, um als stauraum verwendet werden zu können.
  • Das mehl ist bald aus. Etwas klimpergeld für ein oder zwei packungen für die letzten tage des monats wirst du doch wohl noch zusammenbekommen.
  • Aus den beinen und einer platte muss ein tisch werden. Bei der gelegenheit kannst du auch gleich mal die arbeitsplatte auf der der synth steht etwas in der tiefe kürzen – das schafft platz an anderer stelle. Wo ist eigentlich die stichsäge?
  • Sondereinkaufszettel für nächsten monat:
    • Luftballons für das filmprojekt
    • Schöpflöffel
    • Ein sack reis – mindestens 10kg und glutamat aus dem china-shop
    • Maismehl und vollkornmehl
    • Gaffatape (ich glaub die rolle hält nicht mehr so lange)
    • Met
    • Zutaten für Kastl-Meyer-reagenz
    • Billige blockflöte
    • Zauberschwämme
    • Waschsoda
  • Mal wieder onanieren, sonst dreh ich noch durch.

Noch ein kleiner nachtrag zu meinen tätigkeiten des tages: Während ich in einer ruhigen minute etwas fernseh, kam ich auf die idee mir mal ein paar praktische täschchen für jeweils vier akkus zu basteln. Das ist so leidig immer einen haufen von akkus für die fotokamera rumfliegen zu haben von denen man nie weiss ob sie voll oder leer sind. Wenn man sie dann mitnehmen will, werden sie irgendwie in eine kleinere tasche des rucksacks geworfen und vermischen sich spätestens nach dem ersten wechsel mit leeren. Das provisorium eines leeren tabakpäckchens zur aufbewahrung war suboptimal.

Jetzt habe ich vier kleine wiederverschliessbare taschen aus gaffatape für jeweils einen satz akkus. Ich glaub voll und leer werde ich über die lage des pluspols der akkus in der tasche kodieren: plus oben=voll, plus unten=leer.

Und wieder einmal ein problem mit gaffatape gelöst. Habe ich schon von dem duschvorhang berichtet, der dank des wunderklebebandes nun endlich nicht mehr von der halterung fällt? Glaub schon.

Geräte habe ich viele. Meist sind sie auch für gewisse sachen sehr nützlich und ersparen einem viel mühe. Bis eben war ich auch vollkommen zufrieden mit meiner ausstattung an unverzichtbaren helferlein und wirklichen luxusprodukten. Doch jetzt fehlt mir auf einmal ein bestimmtes gerät: Eine nähmaschine. Leider sind die folgekosten für das gerät so hoch. Wenn man soetwas hat möchte man natürlich nicht nur die anfallenden näharbeiten damit erledigen, sondern auch selber kreativ tätig werden. Und schöne stoffe kosten meist auch ganz schön geld. Also lassen wir das besser.

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