Ach, banane – ich geh ins bett

Wonach riecht es hier nur? Süsslich, sanft aber doch nicht so seidig wie vanille, sondern eher fruchtig. Ach, banane, genauer die schale der banane, meinem abendessen von vorhin.

Der schreibanfall des abends hätte mich vorwarnen sollen, kündigt sich doch oft eine migräne mit einem solchen fluss an. Oder ist der fluss der auslöser? Schreiben wir den fluss auf die dankbarkeitsliste und die migräne auf die zu verbrennenden papierstücke mit denen man im alten china geister bannte. Eine allegro und eine halbe stunde später legt sich das gefühl eines zermanschten hirnes und die übelkeit ein wenig. Der psychische auslöser einer sozialen anspannung kommt heute für das kopfschmerzleiden nicht in frage – ist doch niemand hier. Doch dies nur als nebensächlichkeit.

Trotz der schmerzlinderung fühlt sich das denkorgan abgenutzt an, die gedanken sind staubig und träge wie rohöl. Ein zu lange gekautes kaugummi wäre ein guter vergleich: Geschmacklos und irgendwie zäh. Mein kaugummi im kopf bewog mich, die bettentscheidung zu treffen.

Nun leuchtet sie wieder, die USB-funzel. Es war ein recht kurzer tag. In dem, was getan wurde jedoch erfreulich produktiv.

Ein nachtrag zu gestern:

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Es hakelte trotz neustart mal wieder ganz gewaltig der bettrechner. Jede kleinigkeit brauchte eine verschnaufpause. Irgendwas hing sich immer weg und bremste das system gehörig aus. Mir ist immer noch nicht klar, was dabei passiert. Manchmal reicht es aus, einen merkwürdigen task, der nur über sein ausführungsorgan rundll32 registriert ist, abzuschiessen und der rechner läuft wieder normal. Manchmal aber auch gibt es diesen task nicht und das ding schleicht trotzdem. Grössere investigation hielt ich bisher für nicht lohnend, da das problem nur etwa einmal im monat auftritt.

Das bild zeigt das unrühmliche ende einer sitzung unter windows 98, nachdem der blaue 06 noch zum drücken einer beliebigen taste einlud. Ein schönes blinken – sonst blieb nichts. Festgehalten werden konnte das ganze nur mit dem fotoapparat vom bildschirm.

Zeichensalat schmeckt auch mit gutem dressing nicht besonders. Das problem des bandsalates wurde durch die CD abgeschafft. Und die beiden gören mit ihrer händimusik, ihrem blechdose blechernen plastikgetöse, aus der heutigen strassenbahn sei gefragt: Merkt ihr es noch? Ist dieser zwergklammerreiz es wirklich wert sich das ohr derart beleidigen zu lassen? Es ekelt mich euren stumpfen nerv als bewahrer menschlicher kultur in zukunft wissen zu müssen. Hoffentlich reift da noch etwas nach was nachreifen sollte. Ein behaarter vorfahre hätte mehr genussfähigkeit für die ihn fremde musik hervorgebracht und ihr lasst euch mit plastikfürzen abspeisen – der umstand pubertät sei euch mildernd angerechnet. Ich zähle alterskluggeschissen auf euch, war ich doch damals auch nicht besser aber die umstände günstiger. Wir hatten noch kasettenrekorder mit vernünftigen lautsprechern und vergleichsweise gutem klangbild; da war noch nicht alles verloren. Aufwachen!

Was sagt das gehirngezuppel nun, wo langsam die schlaftablette wirkt? Diese worte wollen wir noch wohl notiert wissen, bevor morpheus uns die träume bringt. Das zuppeln: Der gartenbrunnen, dieser wasserspender ist die beste anschaffung von allen aus dem bereich der übernatürlichen kräfte.

Die stellen am körper einer frau, die ich am erotischsten finde, sind die nackenhärchen, diese wundervoll weichen nackenhärchen. Wenn nur eine hier wär, die kraulen und streicheln dort am übergang, am ansatz des haars. Dort zu spielen mit fingerspitz und zunge, da muss doch ein wohlgefühl sich einstellen.

Es gibt nichts schöneres, als eine nette frau mit finger und zunge zum höhepunkt zu verhelfen.

Schlafbereit liebe mitfimger. Nacht!

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