Das merkwürdig zufriedene gurren beheizter roter tauben von weiter unten

Vor dem bettgedicht die antwort auf die niemals gestellte frage, was eigentlich geschehen ist: Halb drei wieder aufgewacht, etwas gegessen, gleich darauf etwas davon wieder abgegeben – war wohl etwas viel für den verschlafenen magen. Etwas fernsehen, etwas nachfragen, was ich eigentlich wach machen will, während andere etwas schlafen. Etwas spät zum ergebnis gekommen, dass ich keine lust habe auch nur etwas was zu sein. Währenddessen fing das herzlein schon an, sich etwas daneben zu benehmen, polterte bis zum schweissausbruch in der brust – vegetativ etwas gestört mein ganzer organismus zur zeit.

Und dann war da noch etwas zu tun, ja, den vorartikel schreiben – die hörerschaft möchte sicherlich morgen nicht umsonst beim giftapfel reinschalten. Der besagte termin ist in der Korn, das plenum, um den termin für die nächste whitedarkness am 11.05.2007 dort abzuklären. Es wird wieder mal nur ein kleines grufti-café, gemütlich, mit netter musik und vllt. einigem an knabbereien. Vielleicht auch noch mit visuellen darbietungen. Mal sehen. Das muss morgen abend, ziemlich nahe zu meiner sendung geklärt werden. Und da Mira, die das normalerweise macht, grad in österreich ist muss ich das übernehmen.

Ein gedicht versprach ich noch zu schreiben, doch sind meine sinne nun schon getrübt von der schlaftablette. Nicht geht mehr so richtig flüssig von der hand. Und enthemmt bin ich zudem. Aber ich versuche es mal:

Speichelproben, speichelproben von dir in meinem mund. Wie schmeckst du in deinem? Wie schmeckst du zwischen deinen seidenbeinen, dort, wo es feucht und heiss und wo dein atem schwer wird und dein herz herumspringt.

Doch eigentlich, eigentlich reichte schon die nähe zu deiner warmen haut, zu dir, ein stück leben aus meiner kälte herauszutauen, mir die eisen aus dem körper zu nehmen und das feuer aus schmerz am solar plexus fortzustreicheln.

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