Stimmungsabfall

Abends, als ich mich schon innerliche auf schlafen einstellte, erhielt ich noch besuch von Kinga. Sie war bei ihren eltern nehme ich an und meine bleibe liegt auf ihrem rückweg.

Bereits nachdem Elias heute gegangen war, merkte ich diese so vertrauten stimmungseinbrüche. Die tätigkeiten, die einfach zum stehen kommen. Nach einiger augenblicken meldet sich dann das ich zurück und das bewusstsein. Man hatte eine undefinierte und ungefühlte zeit den blick unscharf ins ein nicht störendes nirgendwo gestellt, hielt mit allem inne und war vollkommen in den grauen und bedrückenden gedankenregionen des eingenen kopfes unterwegs.

Während Kinga hier war, versuchte ich alles um mit meinem ich nach aussen zu kommen, buk ein brot, einen kuchen hinterher, versuchte so gut es geht konversation zu betreiben. Selbst das angebot ihr ein etwas längeres prosastück als übung für die nächste veranstaltung vorzutragen gelang mir nicht. Das sprechen viel durch die gereizten mandeln schwer und die worte wollten sich nicht in einen sprechfluss verwandeln. Wenn die sprache fliesst kann man sich um die aussprache und betonung kümmern. Ich jedoch stolperte durch den ersten absatz und teilweise war es als könne ich nicht lesen. So brach ich ab. Das brachte alles nichts. Gegen 23 uhr sagte ich ihr, dass ich jetzt zeit allein verbringen muss.

Jetzt bin ich allein, habe ein stück kuchen gegessen, ein paar dinge am rechner erledigt, habe die wäsche von einer maschine aufgehangen und habe grad eine schöne, beruhigende schlaftablette genommen, die mir die zeit von hinlegen bis in den schlaf verkürzen soll. Je kürzer diese zeit ist und je mehr ich von tag hier in den blog herausschreibe, desto besser kann ich schlafen.

Mal sehen, was der morgige tag bringt. Meine oma hat sich als osterbesuch bei meiner mutter angekündigt. Das wird ein gemütliches kaffeetrinken und etwas schwatzen.

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