Vorleseübungen in der nacht

Zwischendurch aufgewacht, etwas gegessen und versucht etwas sinnvolles zu tun: Die ersten vorleseübungen für die nächste lese-whitedarkness. Die texte, die ich in letzter zeit im zyklus »Poetenschlamm« abgesondert habe erfordern sehr viel einsatz im ausdruck. Das timing muss stimmen, die sprachmodulationen, also das transportierte gefühl was beim schreiben der texte dahinter stand.

Das vortragen der texte ist für mich ein weiterer informationskanal, eine ergänzung, um den hörer mehr mitteilen zu können.

Die texte haben aber leider sehr viele stolpersteine eingebaut, viele neubildungen und eigenwillige abwandlungen an worten. Der satzbau ist streckenweise furchtbar zu lesen, muss aber meist so erhalten bleiben für die assoziative wirkung der informationsgruppe.

Eben habe ich eine aufnahme von meheren texten gemacht, die ich mir morgen mal zur analyse der stolperstellen und zur verbesserung des ausdrucks anhören werde. Ich hoffe bald wieder einen gesunden hals und eine freie nase zu haben. Jetzt ist das wirklich sehr hinderlich.

Ach ja, der termin der lesung ist irgendwann im juni. Eintritt vermutlich zwischen 2 und 4 euronen im UJZ Korn. Bis dahin sollte noch ein wenig was zu machen sein.

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