Laborratte

Das kann dauern. Ich lade grad ein video zu myspace hoch und muss bei der gelegenheit mal auf meinen account dort hinweisen.

Nach der aktion mit dem pastabot legte ich mich noch etwas hin wegen akuter rückenschmerzen. Die rückenschmerzen waren nach ein, zwei stunden dösen weg, nur der blick in den spiegel war etwas erschreckend. Diese roten augen, diese zerzauste haar und aufwachgesicht – fürchterlich.

Kurz vor elf zog ich los. Um kurz nach mitternacht war ich mit Mira im labor. Es war dort recht nett. Teilweise störte einer dieser schrecklich hellen scanner, der mir andauernd bunt in die augen flackerte. Davon bekommt man kopfschmerzen. Für ein paar ruhigere gespräche draussen war es einfach zu kalt.

Ansonsten das übliche: Hier und dort ein hallo, teilweise ein kurzes gespräch. Leider entsprach meine flirtbereitschaft nicht meinem libidostau, aber auch wenn hätte es nichts geändert. Interessante damen waren durchaus dort – vom optischen her. Diese lokationen lassen auch nicht viel mehr als die optische eindrucksbildung zu. Ein ziemlich primitiver fleischmarkt, bei dem es doch eigentlich nur ums ficken geht. Und wer hier die liebe des lebens sucht ist fehl am platze. Man riecht und sieht sich durch das angebot, signalaustausch und ganz viele hormone. Wenn man sehr viel glück hat, passen andere paramter zufällig ebenfalls zueinander. Und nach bis zu zwei jahren geht man sich gehörig auf den keks und das rumgevögle ist es dann nicht mehr wert.

Klinge ich resigniert? Gut. In der strassenbahn des heimwegs hatte jemand galle erbrochen. Leider war mein fotoapparat zuhause.

Wieder hier plätscherte es bis zum erhellen des tages zeit durch den raum. Und nun ist das bett einladend.

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *