Eine tagescollage aus augenblicken

»Da ich« – was? Bin ich etwa beim schreiben eingeschlafen oder hat mein hirn wegen posttaumatischen stress seinen dienst versagt? So soll es stehen bleiben, auch wenn es mich wie krümel im bett stört.

Am nachmittag war ich meine mutter besuchen und traf auf dem weg dorthin Kurai und Schnuggl, die auf Kurais vermieter zwecks schlüsselübergabe warteten und die schlussfolglich bald bei mir in der nachbarschaft wohnt. Das ist doch mal was erfreuliches.

Vom kaffeebasislager meiner mutter machte ich mich auf den schweren weg zum einkaufen. Da offenbar noch kein geld das konto erreicht hatte, beschränkte ich mich auf ein paar kleinigkeiten, die mit dem klimpergeld in meinem portemonaie und einem pfandbon bezahlbar waren.

Abends ergriff mich der backzwang. Warum das rezept für den kuchen mit »Gesundheitskuchen« im backbuch betitelt ist, wird mir für immer ein rätsel bleiben. Leider merkte ich erst beim probieren des fertigen backwerks die fehlenden sultaninen (die allerdings auch eine vom rezept abweichende hinzufügung von mir sind).

Trotzdem für den ersten test der dauerausgeliehenen springform war das ergebnis ganz brauchbar. Allerdings hätte die angegebene backzeit das ganze in ein stück kohle verwandelt – zwei drittel davon bei etwas niedrigerer temperatur reichten völlig aus.

Nun ist schon dieser merkwürdige »tag der arbeit«, der höchste feiertag für animal laborans. Und niemand wird mal nachfragen, woher das wort »arbeit« eigentlich kommt und was es für die meisten heute noch bedeutet. Stattdessen säuft man lieber. Und am zweiten mai kann man dann den »tag des durchfalls« feiern.

Doch jetzt ist erstmal hirnabschaltung, sonst bekomm ich noch nen hals und kann nicht schlafen, weil ich mich schon vor dem morgigen dummgeschwafel aufrege.

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