Verblendet

Über das herumspielen mit blender hätte ich doch fast meine sendung vergessen. So eine software kennenzulernen erfordert viel zeit. Heute habe ich mir einige turorials vorgenommen.

Vorher jedoch galt es ein problem zu beheben: Blender wurde auf meinem hauptrechner mit der zeit immer langsamer. Wenn auf einer 3GHz-kiste sie software wesentlich träger ist, als auf einem 500MHz-rechner, dann stimmt irgendetwas nicht. Google zeigte mir einen zusammenhang mit der ATI-graphikkarte des systems auf und einen entsprechenden hack, um das problem zu beheben. Jetzt funktioniert alles wunderbar und so schnell, wie man es erwartet.

Dann schnell auf die spielwiese. Die elementaren bewegungs- und transformationsmöglichkeiten für objekte und kamera über keyframes funktionieren schon ganz gut. Ebenso verhält es sich mit grundlegenden texturfunktionen.

Später missbrauchte ich ein partikelsystem um einem würfel rote haare zu geben. Vorher installierte ich in der virtuellen welt einen bilderrahmen und erschlug einen pinken affenkopf mit einem monolithen, der unerwartet aus dem boden wuchs.

Und als kleine übung vor dem schlafengehen: Mondlandschaft – oder sowas ähnliches.

landschaft

Sicherlich nicht so spektakulär aber mir verschaffte es erste einblicke in das editieren von objekten. Mehr wollte ich eben hier am bettrechner nicht machen. Solche rechenintensiven aufgaben dauern doch schon recht lange. Bin mal gespannt wie viele von diesen tastatur-shortcuts ich mir noch merken kann, bzw. merken muss, um mit dem programm gut werkeln zu können.

Ich finde es trotzdem immer wieder erstaunlich, wie man fast von selbst lernt, indem man einfach mit einem solchen doch recht komplizierten programm rumspielt und wie im hirn dieses anfängliche chaos immer übersichtlicher wird.

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