Nagetag

Ungut geschlafen, irgendwie schlecht gelegen und gefaltet aufgewacht. Vermutlich ist es wirklich mal an der zeit eine neue matratze zu besorgen. Kurz wach und schon meldete sich frau migräne an. Da ich meiner mutter zugesagt hatte, ihr heute bei einigen säge- und aufbauarbeiten für die neue küche zu helfen fiel ruhiges rumsitzen im abgedunkelten raum als möglichkeit zur linderung aus. Zeit für die notfallpille »ascotop«. Diesmal war es ganz lustig, die muskelkaterähnlichen nebenwirkungen im oberkörper nicht so arg. Stattdessen fühlte ich mich eher wie bekifft und hatte wieder diese seltsame weltwahrnehmung, was zwar nicht schön ist, aber durchaus interessant.

Das ist das problem, wenn man im serotoninhaushalt des gehirnes rumpfuscht: Die auswirkungen sind immer recht unterschiedlich. Die halsschmerzen durch den kaffee waren etwas unangenehm.

Nachdem das gesäge nach einigen komplikationen erledigt war, macht ich mich auch wieder auf den heimweg. Elias tauchte auch auf einen kurzen besuch auf.

Seit gestern versuche ich eine sendung vom G8-treffen auf meinem internet-videorekorder runterzuladen. Gut, mit über 5GB grösse und einer länge von 10 stunden, ist es einer der grössten downloads einer einzeldatei, die ich je gemacht habe. Aber wenn man dann zum dritten und vierten mal versucht den scheiss über die leitung zu bekommen, ist das schon nervend. Das downloadprogramm von save.tv bekommt die datei nicht zusammengesetzt, opera startete den download von vorn – vermutlich nach einer netztrennung – fortsetzung nicht möglich. Jetzt habe ich einen download-manager mit der aufgabe betreut. Der müsste endlich in etwas über einer stunde fertig sein. Ich werd es morgen nach dem aufstehen erfahren.

Der tag war ansonsten hohl, kein grosses denken möglich, viel zu warm um was körperliches zu tun. Und überhaupt. Morgen gehts nochmal weiter in der neuen küche – mal sehen wie weit wir kommen.

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