Sortenrein für grüne anlagen

Schwermut zerrt an unreifem obst. Ich bin ein kalkmolekül im ständigen rauschen feinster luftverwirbelungen. Einen handschlag angenommen und viele, viele nieser in der verstopften nase eingerastet. Wer hinaus geht, sucht nicht immer das leben, der sucht verzweifelt telefone und ihre umgänglichen töne zu filtern! Angst ist ein schlechter ankläger. Verfügst du über deine biofilme, dann lass dir sagen: Sie wuchern auch unter der haut, der schleimhaut und fressen das was du nicht magst. Ich habe sie liebgewonnen, obwohl ihre farbe befremdlich und sie schleimig sind.

Geronnene töne verheddern sich im schallraum und ihr verklingen – ungeduldigst ersehnt – lässt noch einige quadartzentimeter auf sich warten. Frühgeborene kinder übergeben sich nur selten – sie essen keine gebratene kuh, sie essen schläuche und rollenweise leukofix(tm).

Zwei steine aneinander gerieben, in der erwartung feuerfunken für ein wärmendes nachtgeflacker zu erzeugen, werden doch nur zu sinnlosen sand wenn zunder fehlt. Oder mais oder hafersprung ins ungewisse. Es zwickt.

Weiss ist das verschliessbare kleine plastikschächtelchen, die büxe der Aphrodite und ihre pollensammelnden hinterbeine eine anspielung auf libidinöse vorgänge in einer von glas und stahl überzogenen stadtkultur, mit all ihren fehlenden bäumen und platiklöwenzahn der neben einem haufen hundekot aus den wegplatten am strassenrand steigt.

Scheinheilig und mit aller seelenruhe schweigen wir es aus, diesen zustand, diesen mit nachtschweiss überzogenen platz in unseren lungen und gedärmen, wo noch nie ein vogel piepte und wo der verstand über die vernunft obsiegte. Als ob wappentiere menschen wären, als ob ein becher kakao weniger satt macht als ein stumpfer gegenstand der mit äusserster preejakulativer erregung aus einem fremden schädel das gehirn freilegt und unter der lächerlichen sonne verdorren lässt.

Schlaf barscheck, schlaf, träume von besseren renditen und ergötze dich an den einlösungsphantasien der gelben bankbenutzer. Feindschaft ist das rästel zur vorhandenen lösung: gesättigte kaliumchloridlösung. Endlösung. Auflösung. Auslöschung für die, die nicht ins bild passen – es sind immer die anderen.

Was riecht da eigentlich nach sommer? Das lindenblütenblut? Die sporen fröhlicher regenpilze? Die flechten auf dem dach? Nein, der sommer besteht aus feinstaub, benzol und elektromagnischen feldern, aus ozon und geräuschen. Aus diesem rauschen von aussen nach innen, ins innerste. Verunsichert wie ein überfahrenes reh kurz vor dem tod, wenn es plötzlich aus heiterem himmel anfängt zu hageln. Und das mitten in einer phase von frieden und zufall.

Runzelige ewigkeiten branden an den verschlägen mit terrorismus und bedrohung im innern. Morgen schon werden wir uns häuten und denken, es sei das normalste der welt.

Fick dich ins knie, du laterne unter den dunkelheiten!

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