Das gesülze von Philip Missfelder, Thilo Sarrazin und Ursula von der Lyen

Philip Missfelder meint es, und Thilo Sarrazin hält sich ebenfalls nicht zurück. Und Ursula von der Lyen singt auch im kanon. ALGII-empfänger würden nach der erhöhung des ALGII-regelsatzes (unter 5 euro, sofern ich mich erinnere) ihr geld, ihre säcke voll geld für tabak, alkohol und plasmafernseher ausgeben.

Die meisten ALGII-empfänger, die ich kenne sind meist schon vor dem ende des monats pleite. Der regelsatz reicht eben nur für das absolut notwendige. Eine gesunde ernährung ist damit schlicht unmöglich. Wie praktisch, dann lässt man diese volksschädlinge eben etwas vorzeitig durch die folgeerkrankungen der schlechten ernährung abkratzen.

Aber ihr verpeilten drei: Hab ihr euch schonmal den preis eines plasmafernsehers angesehen? Oder kümmert sich darum euer innenraumarchitekt? Wisst ihr wie hoch der regelsatz liegt. Versucht mal ein jahr davon zu leben.

Mir vermute, die drei, die anscheinend jeden sinn für die realität verloren haben, wünschen sich zuerst warenwertgutscheine für die ALGII-empfänger und dann ist es nur noch eine frage der zeit, bis der vorschlag fällt, die ALGII-empfänger in lagern zu konzentrieren.

Diese stückweise schaffung eines feindbildes, das des ALGII-empfänger, der scheinbar in saus und braus lebt, ständig nur säuft und raucht, schafft einen guten buhmann für die bevorstehenden wahlen.

Ein solches verhalten bei einem volksvertreter ist inakzeptabel. Solche aussagen sind für die betroffenen eine beleidigung.

Wisst ihr wie ich das nenne: Schleimiger,populistischer stimmenfang auf kosten derjenigen, die eh schon nichts haben. Das ist einfach asozial. Eigentlich möchte ich grad kotzen, doch ich möchte aus meinem mageninhalt lieber einen preis machen, denen ich euch ins gesicht übergebe, wenn ich mal einen von euch treffe.

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  1. From Das bloggende Hannover » Blog Archiv » R├╝ckblick Februar 2008 on 28 Feb 2009 at 2009.58 22:16

    […] so einiges vom ganz normalen, zum Scherz reizenden Irrsinn erhalten. Nicht so gut! Und manchmal vergeht einem in dieser nicht mehr satirefähigen Monströsität sogar das Scherzen. Noch schlimmer. Vielleicht sollte man sich spielerischer, mit einer Anziehpuppe, an die […]

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