Im kopf aufräumen 1: Die Bibel
Für menschen, die in einer kultur aufwachsen in der es völlig normal ist bewohner anderer siedelungen umzubringen, ist es schwer diese liebgewonnene angewohnheit abzulegen. Kulturelle items, die uns in früher kindheit nahegebracht wurden, zweifeln wir selten an. Wenn also ein Elter einem kind empfiehlt keine dieser lustigen rohrreiniger-kügelchen zu sich zu nehmen, hat das kind zwei möglichkeiten: Den rat zu beherzigen oder zu überprüfen ob die körperliche manifestation des eigenen genoms vielleicht doch ganz gut mit einer natrumhydroxydreichen ernährung umgehen kann.
Dieserlei entscheidungen treffen menschen ihr ganzes leben. Die erfahrung von anderen durch wissensvermittlung und nachahmung zu übernehmen ist hauptbestandteil kultureller tradierung und ermöglicht menschen und einigen wenigen anderen organismen auf diesem planeten, die doch etwas langsam voranschreitende anpassung der “hardware” – also unserer DNA – an die umgebenden verhältnisse mit optimierung unserer “software” – der kultur – zu beschleunigen.
Huch, bin ich doch glatt wieder abgeschwiffen. Eigentlich wollte ich nur etwas zu bibel schreiben aber schon mit der einleitung könnte man ein ganzes buch füllen. Also lasse ich mal die einleitung weg und schreibe nur das wesentliche:
Die bibel hat für mich in etwa den gleichen wahrheitsgehalt wie ein beliebiger band “Harry Potter”. Das heilige buch hat aber leider nur die literarische qualität einer google-übersetzung. Begebenheiten werden andauernd wiederholt und dem leser werden die unterhaltsamen blood-and-gore-passagen durch unverständliche sprache vergällt.
» […] die literarische qualität einer google-ü … Nachtwächter-Blah um 13 Jan 2010 at 7:32 pm
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