Kurztest: Infrarotthermometer Voltcraft IR110-1S von Conrad

conrad ir110-1SKlein, unkompliziert und mit preiswerten 14,95€ ist das Voltcraft IR110-1S von Conrad ein praktisches IR-thermometer, dass in jede tasche passt und selbst in beengten messumgebungen z.b. innherhalb eines PCs noch ausgezeichnet nutzbar ist.

Was ist eigentlich ein infrarotthermometer? Infrarotthermometer empfangen über einen abstand die wärmestrahlung (infrarotstrahlung) die ein gegenstand abgibt. Das macht berührungsfreie messungen mit etwas abstand zum messgegenstand möglich. Je nach gerät variiert dabei die grösse des messfeldes mit dem abstand. Geräte mit kleinem messfeld auf grossen abstand haben oftmals noch einen peil-laser eingebaut und den richtigen punkt für die messung anvisieren zu können.

Das gerät hat eine grösse von BHT(mm): 32x14x72 und wird mit der inzwischen häufig in kleingeräten anzutreffen CR2032 kopfzelle betrieben (gibt es im 4er pack bei kick für einen euro). Das LCD zeigt den batteriefüllstand an, 12- oder 24-stundensystem, zeit, messeinheit für die temperatur und natürlich die temperatur selber. Über zwei tasten wird das gerät bedient. Die „Scan“-taste startet bei einfachen druck die messung und das messergebnis wird bis zur nächsten messung angezeigt. Bei dauerhaften druck auf die taste werden kontinuierlich messungen gemacht und angezeigt. Zudem gibt es eine min/max funktion die ich bisher nicht brauchte.

Nach einiger zeit im normalen betrieb, schaltet das gerät automatisch in eine art stand-by modus, in dem noch die uhrzeit angezeigt wird und gelegentlich die gemessene temperatur aktualisiert wird.

Die messabweichung beträgt etwa +-2,5°C was für ein gerät dieser preisklasse durchaus akzeptabel ist.

Einsatzgebiete: Messung von temperatur einzelner komponenten in einem rechner, z.B. der diversen kühlkörper. Praktisch auch um kältebrücken an älteren kühlschränken zu finden oder einfach mal innen und aussentemperatur messen und den temperaturgradienten innerhalb der wohnung beim lüften. Die frage wieviel wärme durch die isolierverglasung abgeführt wird läasst sich damit grob ermitteln, ebenso wie heiss der kaffee noch ist oder ob man einen heissen gegenstand schon anfassen kann ohne verbrennungen an den fingern zu bekommen.

Gesamturteil:Gut+ für gutes preis/leistungsverhältnis und etwas schlechteren werten bei der genauigkeit.

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  1. From Das bloggende Hannover » Blog Archiv » Monatsrückblick August 2011 on 31 Aug 2011 at 2011.242 16:47

    […] genannte Sommer auf mich. Der hat ja für eine ganz neue Schuhmode gesorgt. Da hilft auch kein Infrarotthermometer, um wenigstens die verbliebenen warmen Stellen in erfreuliche Zahlen zu verwandeln. Nur Flora […]

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