Fieldrecorder repariert

In letzter zeit bin ich viel unterwegs und heute dachte ich mir er wäre doch nützlich ein audio-aufnahmegerät dabei zu haben, das eine etwas bessere aufnahmequalität als das unterwegstelefon hat.

Für diesen zweck habe ich ein Zoom H1, den ich schon einige monate nicht gebraucht hatte. Also kurz testen, ob noch alles in ordnung ist. Natürlich war dies nicht der fall. Die aufnahme mit den eingebauten mikros funktionierte zwar soweit, doch war auf dem rechten kanal ein unregelmässiges rauschen zu hören, wesentlich stärker als der normale noise-floor. Also ein kleiner test: Über den line/mic-eingang zwei lavalier-mikrophone angeschlossen – kein rauschen, kein problem.

Das neugierige kind im manne entschloss sich dann rasch das gerät zu öffnen und auf fehlersuche zu gehen. Vielleicht war es ja nur ein kontaktproblem mit eines flexkabels oder eines connectors oder etwas in dieser art.

Im gerät nur ein flexkabel und das war an beiden enden verlötet. Aber zwei platinen waren mit einem connector aufeinander gestapelt. Kontakt 60 drauf, testen, fehler noch vorhanden.

Dann dämmerte mir, das die line/mic-klinkenbuchse für das umschalten von externer auf interner signalquelle verantwortlich ist. Bei einer buchse die nur über einen schliesser anzeigt, dass ein stecker gesteckt ist, käme es bei kontaktproblemen zu problemen auf beiden kanälen. Da dies nicht der fall war nahm ich an, das die beiden signale der internen mics über die buchse geroutet werden. Dementsprechend einfach war dann die reparatur: Buchse mit Kontakt 60 fluten, klinke ein paar mal ein- und aussteckern und testen ob das problem noch besteht.

Und siehe da: Kein stärkeres rauschen mehr auf dem rechten kanal. Problem gelöst. Zuschrauben. Fertig.

Aber ehrlich gesagt: Diese fummeligen kleingeräte mit ihren miniplatinen, kurzen kabeln und verwinkelten konstruktionen zu reparieren macht keinen spass. Ohne pinzetten ist man da schon aufgeschmissen.

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